PNP 15.07.17: "Besondere Akzente setzen"

Veröffentlicht am 17.07.2017 in Ortsverein

Volle Unterstützung sagten nicht nur Neuöttings Bürgermeister Peter Haugeneder (von links) und SPD-Bundestagskandidatin Annette Heidrich Elfi Jung zu, sondern auch MdL Günther Knoblauch. -Foto: SPD

SPD nominiert Erzieherin Elfi Jung (57) für die Bürgermeisterwahl

Winhöring. Die SPD schickt eine Frau ins Rennen für die außertourliche Wahl des Winhöringer Bürgermeisters am 24. September: Alle zwölf Wahlberechtigten der Nominierungsversammlung am Donnerstag im Hofmarksaal schenkten Elfi Jung das Vertrauen. Rechtlich nicht bindend, aber aussagekräftig war eine zusätzliche Abstimmung unter 29 weiteren Besuchern ohne Parteibuch: Auch hier gab’s 100 Prozent für Jung.

Elfi Jung möchte, wie sie sagte, in Winhöring "besondere Akzente" setzen und für einen liebenswerten Ort sorgen. Natürlich seien die gemeindepolitischen Aufgaben wie Kindergarten oder Wasserleitungen notwendig, aber das alleine sei ihr zu wenig, das alleine mache den Ort nicht aus, sagte sie in der Vorstellungsrunde.

Jung, Jahrgang 1960, stammt aus einer Passauer Arbeiterfamilie und hatte früher oft das Gefühl nicht mithalten zu können, denn manchmal reichte das Geld fast nicht für die Klassenfahrten. Das hat sie genauso geprägt, sich für Schwächere einzusetzen, wie das traditionelle Leben ihrer Großeltern auf dem Bauernhof. Die gelernte Erzieherin folgte 1980 ihrem Mann nach Winhöring, zusammen haben sie vier Kinder. Mit der Übernahme von Ämtern begann sie schon früh als Klassensprecherin und ist nun 2. Vorsitzende der Arbeiterwohlfahrt, engagiert sich seit 30 Jahren in Frauengremien, ist in der Flüchlingshilfe und als ehrenamtliche Richterin tätig.

In Winhöring hatte sie vor einigen Jahren einen Bauernmarkt organisiert. Um ihn zu bewerben, radelte sie zu allen Bauernhöfen der Gegend. Das sei typisch für sie, so die Kandidatin: "Wenn ich von einer Sache überzeugt bin, dann setze ich mich mit Haut und Haaren ein". Seit drei Jahren ist sie nun auch Gemeinderätin. Beruflich hat sie sich in der Wald- und Behindertenpädagogik weitergebildet und vor 17 Jahren in Mühldorf einen Kindergarten gegründet, was viel Durchsetzungvermögen erforderte. Sie führt ihn bis heute eigenständig.

In Winhöring kritisiert sie die Strategie des "auf-die-lange-Bank-Schiebens" seit nun 15 Jahren. Jetzt möchte sie der Gemeinde die deutliche Handschrift als Bürgermeisterin verleihen und für mehr Bürgernähe und Transparenz sorgen. So solle man auch mit den Bürgern reden, statt vor Gericht streiten. Die selbst gestellte Frage, ob sie sich das Amt zutraue, beantwortete sie mit einem eindeutigen Ja: Als Kindergartenleiterin und durch ihre Vielfalt an Tätigkeiten habe sie viele Fähigkeiten erworben – Zielstrebigkeit , Beharrlichkeit und Effizienz. Sie könne strukturiert-organisatorisch arbeiten: Eigenschaften, "die ich als Bürgermeisterin gebrauchen kann", so Jung.Mühldorfs früherer Bürgermeister MdL Günther Knoblauch bezeichnete sie als "außergewöhnliche Frau mit Power mit dem Herz am rechten Fleck und einem guten Gespür für das, was wichtig ist". Winhöring werde unter ihrer Führung gute Chancen haben, ein lebenswerter Ort zwischen den Kreisstädten Mühldorf und Altötting zu werden.

Der Vorsitzende des SPD-Unterbezirks Altötting, Franz Kammhuber, unter dessen Leitung die Nominierung gestanden hatte, gab sich überzeugt, dass Elfi Jung mit Durchsetzungsvermögen, Visionen und Ideen und der Fähigkeit zum Kompromiss für Winhöring die beste Wahl sei.

Musikalisch umrahmt wurde die Nominierung vom Tüßlinger Altbürgermeister Heini Hollinger und von BRK-Kreisdirektor Josef Jung, Elfi Jungs Ehemann. Zum Auftakt sangen sie das Begrüßungslied der Biermösl Blosn, zum Abschluss "Gelobt sei Elfi und die SPD."
- red

 
 

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